architek[tour] tirol – der architekturführer für tirol

Weiter zur mobilen Version von: architek[tour] tirol

perrault dominique

Übersichtskarte ausblenden
6 Bauwerk(e) gefunden:
01

Wohn- und Bürohaus Anichstraße

Anichstraße 8, 6020 Innsbruck, A
Architektur: Dominique Perrault, Rolf Reichert (2002-2004) BauherrIn: Rathauspassage GmbH, Hans Rubatscher Öffentlich zugänglich: Passage im Erdgeschoss: So bis Do 7-24 Uhr, Fr bis Sa, 7-02 Uhr Ordination Grubwieser im 2. Stock (Architektur: Rainer Köberl)

Direkt im Anschluss an die Rathausgalerien wurde in der Anichstraße ein, ebenfalls von Perrault geplantes, privates Wohn- und Bürohaus errichtet, das gleichzeitig mit einer Passage im Erdgeschoss als südlicher Rathauszugang fungiert. Der dunkel gestreifte Turm mit einem fast zwanzig Meter hohen, goldenen Metallvorhang präsentiert sich als markantes Portal zu den Rathausgalerien, das in der Maria-Theresien-Straße aus denkmalplegerischen Gründen nicht verwirklicht werden konnte.

© Nikolaus Schletterer
02

MPREIS Wattens II

Bahnhofstraße 23, 6111 Wattens, A
Architektur: Dominique Perrault (2002-2003) BauherrIn: MPREIS Öffentlich zugänglich: während der Geschäftsöffnungszeiten

Als erster nicht in Tirol ansässiger Architekt wurde Dominique Perrault von MPREIS mit der Errichtung von inzwischen drei Lebensmittelmärkten beauftragt, zwei in Wattens und einem in Zirl. Der an der Einfallsstraße nach Wattens liegende SuperM befindet sich inmitten einer heterogenen Bebauung. Perrault reagiert darauf mit einem in Konstruktion und Materialität offenen und leichten Baukörper mit einem hofartigen Einschnitt, der zusammen mit dem kleinen, vorgelagerten Platz ein urbanes Zentrum bildet.

© Günter R. Wett
03

Rathausgalerien

Maria-Theresien-Straße 18, 6020 Innsbruck, A
Architektur: Dominique Perrault, ATP architekten ingenieure, RPM Architekten (1999-2002) BauherrIn: Rathauspassage GmbH Öffentlich zugänglich: So bis Do 7-24 Uhr, Fr bis Sa, 7-02 Uhr (Mall) TIPP: Mit dem Aufzug hinauf in den Campanile – Café 360° und Restaurant Lichtblick – oder im "the 5th floor" des Hotels "The Penz" die Aussicht genießen.

Die Neugestaltung des Rathausareals verbindet die heterogenen Funktionen von Stadtverwaltung und Politik, Einkaufszentrum, Gastronomie und Hotellerie. Gestaffelte Bauhöhen, glasgedeckte Ladenpassagen und ein zentraler "Campanile" zeichnen die symbolkräftige und doch unpathetische Lösung aus, die mit fließenden Übergängen von Außen nach Innen eine Vernetzung mit dem Stadtraum schafft und die vorhandene Altsubstanz integriert.

© Nikolaus Schletterer
04

Café Weinbar Lounge 360°

Maria-Theresien-Straße 18, 6020 Innsbruck, A
Architektur: Dominique Perrault (2002) Öffentlich zugänglich: Mo bis Sa 10-01 Uhr Erreichbarkeit: Aufzug zentral in der Rathausgalerie, 6. Stock

Die von Dominique Perrault im Zug des neuen Rathausareals geplante Bar "360°" ist ein öffentlicher Raum über den Dächern der Stadt. Rundum verglast reicht die Aussicht von den umliegenden Dächern und Kuppeln über alte und neue Türme bis zu den Berggipfeln und bietet sich als Aufenthaltsort jenseits des Stadtalltags an.

© Nikolaus Schletterer
05

Hotel "The Penz"

Adolf-Pichler-Platz 3, 6020 Innsbruck, A
Architektur: Dominique Perrault, RPM Architekten, ATP architekten ingenieure, Jiszda & Partner (2002) BauherrIn: Sporthotel Penz 2 GesmbH TIPP: Im "the 5th floor" können nicht nur Hotelgäste das Ambiente genießen.

Den nordwestlichen Abschluss des Rathausareals bildet das Designhotel "The Penz", dessen von ATP interior in Zusammenarbeit mit Jiszda & Partner gestaltete Innenarchitektur einen atmosphärischen Gegenpol zur technisch-kühlen Architektursprache Dominique Perraults setzt. Die vollständig verglaste Nordfassade bietet in den Zimmern entsprechende Panoramaausblicke, von außen spiegeln sich im dunklen Glas die Fassaden der am Platz liegenden Gebäude. Im rundum verglasten Obergeschoss befindet sich ein Restaurant mit American Bar und Terrasse.

© B&R
06

MPREIS Wattens I

Salzburger Straße 30, 6112 Wattens, A
Architektur: Dominique Perrault (2000) BauherrIn: MPREIS Öffentlich zugänglich: während der Geschäftsöffnungszeiten 1895 gründete Daniel Swarovski in Wattens den heute international agierenden Familienbetrieb.

Gegenüber den von André Heller konzipierten Swarovski Kristallwelten errichtete Dominique Perrault seinen ersten MPREIS - einen minimalistischen Solitär mit opak schimmernder Glasfassade. Ein biomorphes Gerüst, das neun Kiefern umzäunt, durchdringt den orthogonalen Baukörper und lässt die Grenzen zwischen Außen und Innen verschwimmen, wo sichtbare Fachwerkträger, OSB-Platten und schwarze Bodenplatten Markthallen-Atmosphäre erzeugen.

© Günter R. Wett