Auftaktveranstaltung zu den diesjährigen Architekturtagen mit einem Vortrag von Martin Ausserdorfer über das gigantische Infrastrukturprojekt Brenner Basistunnel.
Architekturtage 2026: Was uns verbindet
Infrastrukturen des Alltags
architekturtage 26Infrastruktur ist allgegenwärtig und bleibt doch meist im Hintergrund. Dabei umfasst sie ein weites Feld von Energie und Wasser über Verkehr und Mobilität bis hin zu Abfall u. v. m. – sie betrifft und verbindet uns alle. Infrastrukturen ermöglichen einen reibungslosen Alltag, formen aber auch städtische und landschaftliche Räume. Diese für uns oft unsichtbaren Strukturen sind die Schauplätze der Architekturtage 2026.
Zur Auftaktveranstaltung am Donnerstagabend wird Martin Ausserdorfer über den Brenner-Basistunnel sprechen. Am Freitag kann im Zuge einer Bustour das Recyclingzentrum Ahrental besucht werden, eine Führung durch die Räumlichkeiten der IKB beleuchtet Hintergründe zum sogenannten „Welzenbacher-Zimmer“, dem Umspannwerk sowie der neuen Grundwassernutzung, und ein Spaziergang mit Renate Ursprunger vom Innsbrucker Stadtarchiv entlang der Viaduktbögen erzählt Geschichten dieser besonderen Nutzung von verkehrstechnischer Infrastruktur. Der Tag endet mit einem „Vor Ort“-Gespräch beim neu gestalteten Boznerplatz.
Am Samstag führt eine Wanderung mit Martin Schönherr und Conrad Brinkmeier zu verschiedenen Brücken der Stubaitalbahn. Eine Tour durch Mühlau mit Andreas Rauch beleuchtet alte und neue Kraftwerke und ihre Bedeutung für den Rest der Stadt. Ivona Jelčić widmet sich jenen unscheinbaren Akteuren im Stadtraum, die uns täglich begleiten und normalerweise übersehen werden: wer gestaltet Poller, Gullydeckel und Abfalleimer, welche Geschichten stecken dahinter und wie haben sich ihre Funktionen verändert? Lisa Sommer zeichnet die Geschichte der früheren Gewerbebauten entlang des ehemaligen Sillkanals nach, Hans Peter Gruber und Thomas Sigl widmen sich bei einer Fahrradtour zu drei Brücken ebenfalls den Flüssen unserer Stadt. Außerdem gibt es für junge Menschen jeden Alters die Möglichkeit, bei einem Workshop kreative Formen des Wartens zu erproben und zu gestalten.
Beim zeitgleich stattfindenden Innsbrucker Bogenfest finden die Architekturtage dann mit einer kleine Ausstellung zur Geschichte der Viaduktbögen und des ehemaligen Sillkanals im Kulturbogen55 ihren Abschluss,
architekturtage 2026 – festival für baukultur und ingenieurtechnik
Ein österreichweites Projekt der Kammern der Ziviltechniker:innen und der Architekturstiftung Österreich
Im Recyclingzentrum Ahrental wird sichtbar, wie rund 80.000 Tonnen Rest- und Sperrmüll pro Jahr mechanisch aufbereitet werden. Entdecken Sie, welche Wege unser Müll geht, nachdem er unseren Haushalt verlassen hat.
Unternehmen Sie mit Renate Ursprunger vom Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck einen Spaziergang entlang der Innsbrucker Viaduktbögen und erfahren Sie dabei mehr über dieses ungewöhnliche Stück Stadt und seine Geschichte.
Blicken Sie bei einem Rundgang hinter die Kulissen von verschiedenen Infrastrukturen der IKB und entdecken Sie sonst nicht öffentlich zugängliche Bereiche.
Begleiten Sie EGKK Landschaftsarchitekten und Stadtplaner Wolfgang Andexlinger bei einem "Vor Ort" und erfahren Sie mehr über die Hintergründe des neuen Platzes.
Martin Schönherr und Conrad Brinkmeier wandern mit Ihnen zu drei markanten Brückenbauwerken und diskutieren über deren bautechnische Umsetzung und Auswirkungen auf den Raum.
Besuchen Sie bei einem Spaziergang mit Andreas Rauch Kraftwerke in Mühlau und lernen Sie mehr über deren Geschichte und Bedeutung für die Stadt.
Welche Geschichten stecken hinter scheinbar belanglosen Objekten im Stadtraum und wer gestaltet sie eigentlich? Eine spazierende Spurensuche mit Ivona Jelčić.
Steckt im Warten kreatives Potenzial? In einem Workshop für junge Menschen erprobt bilding Gestaltungsideen und Warteexperimente anhand von Straßenbahnhaltestellen.
Lisa Sommer nimmt Sie mit auf ihrer Spurensuche nach verdeckten Hinweisen der "Kleinen Sill" – des ehemaligen Sillkanals – im heutigen Stadtbild von Innsbruck.
Begleiten Sie Hans Peter Gruber und Thomas Sigl auf einer Radtour zu drei von ihnen entworfenen Innsbrucker Brücken und erfahren Sie Hintergründe und wasserbauliche, städtebauliche und gestalterische Zielsetzungen.
Abschluss im Rahmen des Innsbrucker Bogenfests mit kleiner Ausstellung zur Geschichte der Viaduktbögen und des ehemaligen Sillkanals.













