Mit dem Umspannwerk Mitte realisierte das UN Studio aus Amsterdam (Ben van Berkel und Caroline Bos) 2000 sein erstes internationales Bauwerk. Das skulptural-gekurvte Gebäude ist von einer Außenhaut aus schwarzem Basalt überzogen, im öffentlich nicht zugänglichen Inneren befindet sich mit Transformatoren und Schaltzentralen eines der infrastrukturellen Herzen der Stadt. Die Anlage zeigt, wie technische Infrastruktur und energetische Kreisläufe architektonisch präzise miteinander verzahnt werden können.
Neben dem Umspannwerk steht Innsbrucks erstes Hochhaus, das 1927 nach Plänen von Lois Welzenbacher errichtete Verwaltungsgebäude der IKB, ein Wahrzeichen der Tiroler Moderne. Im ersten Obergeschoß befindet sich das sogenannte „Welzenbacher-Zimmer“, ein Sitzungsraum, in dem sich eine Sammlung noch erhaltener Möbelstücke nach Entwürfen von Lois Welzenbacher befinden. Erfahren Sie bei einer Führung mit Architekt Erich Wucherer mehr über die Geschichte des Gebäudes und seine Einrichtung.
Rund um den Bozner Platz hat die IKB eine neue Grundwasseranlage errichtet. Das Herzstück dieses Projekts ist das Grundwasserentnahmebauwerk. Hier wird Wasser aus einem zirka 30 Meter tiefen Brunnen gefördert und über ein Leitungsnetz zu Gebäuden verteilt, die es für Heiz- und Kühlzwecke nutzen. Das in Wärmepumpen und Kältemaschinen thermisch genutzte Wasser wird über einen sogenannten Rückgabebrunnen wieder dem Grundwasser zugeführt. Vertreter:innen der IKB geben hier einen Einblick in die komplexe Anlage.
Beim diesjährigen Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik stehen Infrastrukturen des Alltags zwei Tage lang in ganz Österreich im Mittelpunkt eines vielfältigen Programmangebots.
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