Der Innsbrucker Stadtteil Mühlau erhielt seinen Namen wegen der großen Anzahl von Mühlen, die sich einst dort befanden. Die Industriesiedlung mit jahrhunderteralter Tradition dehnte sich entlang des energiespendenden Baches aus. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist Mühlau auch für die Stromerzeugung von zentraler Bedeutung. Das erste elektrische Kraftwerk Tirols entstand dort 1888, um die Rauchmühle zu betreiben, ein weiteres folgte 1899 zur Speisung einer elektrisch angetriebenen Werksbahn für den selben Betrieb. Das neueste seiner Art ist das Ökostrom-Kraftwerk in der Haller Straße, das 2005 in Betrieb genommen wurde und damit fünf alte Kraftwerke entlang des Mühlauer Baches ersetzte. Seit Jahrhunderten spielt der Stadtteil eine wichtige Rolle in der Versorgung der restlichen Stadt sowohl mit Strom als auch mit Trinkwasser.
Begleiten sie den heutigen Geschäftsführer der Rauchmühle Andreas Rauch bei einem Spaziergang durch Mühlau und erfahren sie mehr über die Betriebs- und Familiengeschichte und ihren prägenden Einfluss auf die dortige Infrastruktur, historische Kraftwerke vor Ort und jene, die bis heute in Betrieb sind.
Beim diesjährigen Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik stehen Infrastrukturen des Alltags zwei Tage lang in ganz Österreich im Mittelpunkt eines vielfältigen Programmangebots.
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