Dass Brücken auch architektonische Aufgaben sind, unterstreichen Hans Peter Gruber und Thomas Sigl beim Bau von drei Innsbrucker Brücken eindrücklich. Architekt und Tragwerksplaner nehmen Sie mit zu den von ihnen entworfenen Radweg- und Fußgänger:innen- bzw. Straßenbahnbrücken und erzählen neben den wasserbaulichen auch von den städtebaulichen und gestalterischen Zielsetzungen.
grenobler brücke Um die östlichen Innsbrucker Stadtteile bis Rum für den Tramverkehr zu erschließen, war die Errichtung einer Straßenbahnbrücke über den Inn, unmittelbar südöstlich der bestehenden Straßenbrücke, erforderlich. Die entstandene Brücke schafft zusätzlich eine Geh- und Radwegverbindung auf Höhe der bestehenden Uferpromenaden, entlang des Inn.
tiflisbrücke Im Zuge des Ausbaus des Inn-Hochwasserschutzes im Bereich der Sillmündung wurden neben wasserbaulichen Zielsetzungen auch städtebauliche Intentionen verfolgt. Dadurch entstand eine Fußgänger:innen- und Radwegbrücke über die Sill mit bootsförmigem Querschnitt. Für Passant:innen und als Zuschauer:innenplattform wurden die Dammkronen beidseitig der neuen Sillmündung mit drei im Grundriss wellenförmigen Sitzstufen abgetreppt.
st. bartlmä brücke 2014 wurde von der Stadt Innsbruck im Auftrag der Projektgesellschaft Brenner Basistunnel BBT SE ein Realisierungswettbewerb für eine neue Sillbrücke ausgeschrieben. Bei dem als integrale Brücke realisierten Bau verschmelzen Widerlager und Tragwerk zu einem zusammenhängenden Ganzen. Das schlanke Tragwerk wird durch eine Spannbetonkonstruktion möglich.
Beim diesjährigen Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik stehen Infrastrukturen des Alltags zwei Tage lang in ganz Österreich im Mittelpunkt eines vielfältigen Programmangebots.
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