In den fast 200 Jahren seit ihrer Errichtung unter der Planung von Architekt Alois Negrelli haben die Viaduktbögen viele Veränderungen durchlaufen. Anfangs noch primär als Werkstätten oder Ställe genutzt, wurden die Bögen nach und nach auch für kommerzielle, gastronomische und kulturelle Zwecke erschlossen. Heute entfaltet sich unter der Bahn ein Sammelsurium verschiedenster Nutzungen auf kleinem Raum, von Handwerksbetrieben und KFZ-Werkstätten über Kulturinstitutionen wie dem Bogentheater und dem Kulturbogen bis zu allerlei Clubs und Bars. Lange als gefährlich verschrien und doch magnetisch anziehend für ein diverses und dichtes Stadtpublikum sind die Viaduktbögen in Innsbruck ebenso berühmt-berüchtigt wie charakterstiftend.
Welche Geschichten stecken hinter der Bahn-Infrastruktur aus dem 19. Jahrhundert? Was hat es mit der ehemaligen Nutzung als Wohnstätten auf sich und welche Fabriken reihten sich einst entlang der Straße? Unternehmen Sie mit Renate Ursprunger vom Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck einen Spaziergang vom Frachtenbahnhof bis zur neuen Bahnstation Messe und erfahren Sie dabei mehr über dieses ungewöhnliche Stück Stadt.
Beim diesjährigen Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik stehen Infrastrukturen des Alltags zwei Tage lang in ganz Österreich im Mittelpunkt eines vielfältigen Programmangebots.
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