stephan sliepenbeek: making space(s)
Der Niederländer Stephan Sliepenbeek ist seit 2013 in der Abteilung für Planung und Nachhaltigkeit der Stadt Amsterdam tätig und war an mehreren Stadtentwicklungsprojekten beteiligt, deren Ziel es ist, bis 2030 in der bestehenden Stadt rund 50.000 neue Wohnungen zu realisieren. Derzeit bearbeitet er als einer von zehn leitenden Stadtplaner:innen gemeinsam mit einem multidisziplinären Team das Projekt „Amstel III“, bei dem ein ehemals monofunktionales, innerstädtisches Büroquartier in einen nachhaltigen und integrativen Stadtteil mit rund 15.000 Wohnungen transformiert wird.
Sliepenbeeks Zugang zur Stadtplanung ist geprägt von einem ungewöhnlich breiten Hintergrund, der unterschiedliche Maßstabsebenen und Disziplinen verbindet. Seine berufliche Laufbahn begann in der Fotografie, später verlagerte sich sein Interesse in Richtung Skulptur und Philosophie. 2001 gründete er ein Interior-Design-Studio, bevor er schließlich Stadtplanung studierte – ein komplexes Arbeitsfeld, in dem er seine vielfältigen Interessen bündeln kann.
Unter dem Titel „Making Space(s)“ spricht Stephan Sliepenbeek über seinen Werdegang und stellt einige der Amsterdamer Großprojekte vor, an denen er maßgeblich beteiligt war.
stephan sliepenbeek
geb. 1973 in Best (NL); 1993 – 97 Bachelor of Fine Arts an der AKV | St. Joost – School of Fine Art andDesign; 2009 – 15 Studium der Stadtplanung an der Academy of Architecture in Amsterdam; freischaffender Fotograf, Bildhauer, Innenarchitekt, Gestalter öffentlicher Räume und Städtebauer; seit 2013 für die Abteilung Planung und Nachhaltigkeit der Stadt Amsterdam tätig, derzeit als einer der leitenden Stadtplaner
projekte (Auswahl)
Städtebauliche Projekte u. a. Revitalisierung „Cauliflower“ (für Hosper Landscape Architecture and Urban Design); Design Memorial Park 2014 – 2018 First World War (für Geurst en Schulze); „Hamerquarter“, „Schinkelquarter“ und „Amstel III“ (alle für die Stadt Amsterdam)
Ein Vortrag in Kooperation mit dem Institut für Gestaltung der Universität Innsbruck

