Wohnhöfe von Theodor Prachensky und Josef Frank

Einige Fotos, zusammengestellt von Rainer Köberl

Theodor Prachensky (1888 – 1970) war 1913 bis 1953 als Innsbrucker Stadtplaner tätig. Zur gleichen Zeit war Jakob Albert Baudirektor. Es scheint, dass die beiden gut zusammengewirkt haben, wie genau ist mir nicht bekannt. Ebenfalls wichtig war zwischen 1923 und 1929 Bürgermeister Anton Eder, in dessen kurzer Amtszeit u. a. das Städtische Hallenbad sowie das Dampfbad in der Salurnerstraße (Stadtplaner Friedrich Konzert), das Achenseekraftwerk (Siegfried Mazagg), die Nordkettenbahn (Franz Baumann) und die Wohnanlagen Schlachthofblock, Pembaurblock, Mandelsbergerblock (Theodor Prachensky) gebaut wurden. Eigentlich fast unvorstellbar, was in dieser Zwischenkriegszeit möglich war.

Im Unterschied zu seinen berühmteren Zeitgenossen realisierte Prachensky mehr als 1.000 Wohnungen, die im Stadtbild markant auffallen und Innenhöfe in herausragender Gestaltungsqualität bergen. Das Besondere daran sind ausgeprägte Rand- und abgesenkte baumbestandene Mittelzonen – manchmal sogar mit einem kleinen Kindergartengebäude. 

Ich zeige hier nur einige Fotos der Wohnbauten von Theodor Prachensky, jeweils eine Außenaufnahme und zwei vom Innenhof. Zwei deshalb, weil erst durch zwei Bilder die Qualität dieser Innenhöfe, die durch die Strukturierung von Rand- und abgesenkter Mittelzone erreicht wird, darstellbar wird.